Veranstalter: AMJ Flörsheim am Main
Datum: 21. Februar 2026
Ort: Ata-Moschee Flörsheim am Main
Flörsheim am Main, 21. Februar 2026 – In den ersten Tagen des heiligen Monats Ramadan versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Ata-Moschee Flörsheim am Main, um den „Tag der Prophezeiung über den Verheißenen Sohn“ feierlich zu begehen. Die Gemeinde erinnerte damit an die bedeutende Offenbarung vom 20. Februar 1886, in der der Verheißene Messias, Mirza Ghulam AhmadAS, die Geburt eines außergewöhnlichen Sohnes ankündigte: Hadhrat Mirza Bashir-ud-Din Mahmud AhmadRA.
Die Veranstaltung begann nach dem gemeinsamen Mittagsgebet in einer würdevollen Atmosphäre. Eine feierliche Rezitation aus dem Heiligen Qur’an eröffnete das Programm, gefolgt von einem anmutig vorgetragenen Gedicht, das die spirituelle Bedeutung des Tages eindrucksvoll unterstrich. Ein bewegendes Video präsentierte im Anschluss die ursprünglichen Worte der Prophezeiung, wie sie der Gründer der Gemeinde über den Verheißenen Sohn empfangen hatte.
Die Prophezeiung kündigte die Geburt eines besonderen Jungen namens Bashir an – beschrieben als klug, sanftmütig und voller Wissen. Ihm wurde verheißen, Gottes Licht in die Welt zu tragen, Würde, Hoheit und Wohlstand zu besitzen und den Menschen Freude zu bringen, bevor er letztlich zu seinem Schöpfer zurückkehren werde. Insgesamt wurden 52 Eigenschaften genannt, die das außergewöhnliche Wirken dieses Sohnes kennzeichnen sollten.
Im Anschluss sprach der lokale Imam über „Die Rolle des Verheißenen Sohnes in der Etablierung der Organisationsstruktur der AMJ“. Dabei hob er insbesondere dessen Weitsicht und organisatorisches Geschick innerhalb der Ahmadiyya Muslim Jamaat hervor. Er zeichnete das Bild eines Denkers, Visionärs, Strategen und Administrators und untermauerte diese Eigenschaften mit historischen Beispielen aus dessen Biografie. Unter seiner Führung entwickelte sich die Gemeinde strukturell weiter und gewann an internationaler Präsenz.
Die Hauptrede hielt ein Ehrengast – Imam und Theologe der Abteilung für moralische Erziehung. Er beleuchtete den historischen Hintergrund der Prophezeiung und zitierte aus Schriften des Verheißenen Sohnes zur islamischen Erziehung von Kindern. Mit eindringlichen Worten betonte er die Bedeutung einer werteorientierten Bildung, die Spiritualität, Wissen und Charakterbildung vereint. Die Teilnehmer verfolgten die Ausführungen mit großer Aufmerksamkeit.
Den Abschluss bildete ein stilles gemeinsames Gebet, bevor die 255 Anwesenden das Fasten traditionell mit einer Dattel brachen. Nach dem Abendgebet kamen alle Mitglieder im Multifunktionsraum der Moschee zu einem gemeinsamen Iftar zusammen. Serviert wurden pakistanischer Rahmspinat mit Hähnchen, syrisches Fladenbrot sowie Pulau – ein aromatisches Reisgericht mit zartem Ziegenfleisch. Als süße Abrundung wurde süßer Reis gereicht.
Die Veranstaltung verband auf eindrucksvolle Weise spirituelle Besinnung mit gemeinschaftlichem Miteinander – ein würdiger Auftakt in den gesegneten Monat Ramadan und ein lebendiges Zeugnis des fortdauernden Wirkens einer über 140 Jahre alten Prophezeiung.







